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<pre>Schon allein die historische Einordnung macht deutlich, dass der aktuelle Punktstand ausgesprochen dürftig ist: Selbst in der als völlig unterirdisch verworfenen letzten Spielzeit standen die Leverkusener nach neun Runden mit immerhin zehn Punkten ein kleines Bisschen besser da.  <p> Im Duell zwischen dem Vierten und dem Fünften der Tabelle – beide Klubs sind nur durch einen Punkt getrennt – geht es vor allem um eines: Um die Champions League.  <p>  Die Hoffnung, dass sich die Heim-Flaute mit dem Erfolg gegen die Alte Dame erledigt hat, hielt allerdings gerade einmal bis zum nächsten Auftritt in der Opel Arena an. Beim 1:2 gegen Gladbach war ein Pünktchen weiter entfernt, als es das bloße Ergebnis vermuten lässt. <p> In Anbetracht ihrer finanziellen Möglichkeiten haben Mainz 05 und der FC Köln eine mehr als ordentliche Herbstsaison hingelegt: <p>  Auch die Wolfsburger haben in ihrer Defensive Probleme, obwohl sie insgesamt sogar weniger Gegentreffer einstecken mussten als die Bayer-Elf, deren 1:5 gegen den FCB ihnen die Statistik verhagelt hat.  </pre>


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<pre>Dass eine solche Entwicklung nicht ausgeschlossen werden kann, liegt spätestens seit dem letzten Samstag auf der Hand: Nach der Entthronung des bisherigen Tabellenführers sollte nun schließlich auch beim amtierenden Vizemeister mit der Truppe von Andre Breitenreiter zu rechnen sein.  <p> Dass es letzten Endes dennoch zum Dreier reichte, spricht wiederum für die junge Leipziger Mannschaft, der sich spätestens seit Sonntag auch beachtliche Nehmerqualitäten attestieren lassen.  <p>  RB spielte aus einer kompakten Defensive heraus und ließ keine klaren Augsburger Abschlüsse zu. <p> Dass die Rasenballer schon jetzt zumindest zum Kreis der erweiterten Ligaspitze gehören, wird allerdings nicht nur vor den bisherigen Erfolgen verdeutlicht, zu denen unter anderem ein Dreier gegen Borussia Dortmund und ein Beinahe-Sieg gegen die Gladbacher Fohlen zu zählen sind. <p>  Nach zwei Niederlagen in Folge gegen Eintracht Frankfurt (1:3) und die TSG Hoffenheim (2:4) gelang auch im Baden-Württemberg-Derby gegen den abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart nicht das erhoffte Ergebnis.  </pre> 


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<pre> Bislang hat der BVB die Red Bull Arena immer mit leeren Händen verlassen müssen. Allerdings hat es erst einen einzigen Auftritt des BVB bei RB gegeben. In der vergangenen Saison gab es eine 0:1-Auswärtsniederlage. Dortmund hat mit dem „Kommerzklub“ zudem noch eine aktuellere Rechnung offen.  <p> Es sieht so aus, als würde diese Serie weitergehen — denn die Mainzer befinden sich nicht gerade in der Verfassung, die man braucht, um selbst einen instabilen FC Bayern zu besiegen.  <p>  Im Gegensatz zu Bayer ist es der Mannschaft von Martin Schmidt schließlich gelungen, auf anfängliche Rückschläge mit einer massiven Verstärkung der Anstrengungen zu reagieren — in den wenigen Wochen der Saison haben die Rheinhessen vor allem an mentaler Stärke hinzugewonnen. <p>  – Dennis Aogo hatte der späte Sieg gegen Köln ein ganz besonderes Gänsehaut-Erlebnis beschert. <p>  Im aktuellen Überschwang könnte für die Fuggerstädter dieses Mal nun aber durchaus auch in Gelsenkirchen etwas gehen; in den vergangenen Monaten ist das Team schließlich schon etlichen heimstarken Kontrahenten mit beeindruckenden Leistungen zu Leibe gerückt.  </pre>


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<pre> Diese nicht sonderlich schmeichelhafte Bilanz nötigt den Gastgebern derzeit aber vermutlich allenfalls ein müdes Lächeln ab: Momentan schlägt sich der Vorjahresdritte schließlich mit noch deutlich schlimmeren Statistiken herum.  <p> Nichtsdestotrotz könnte es sich nun auch im Breisgau als vorteilhaft erweisen, dass sich der Dino derzeit auf ein besonders schnelles Umschaltspiel versteht: Gegen den eigentlich zum Siegen gezwungenen Sport-Club sollte an Räumen zum Kontern erneut kein Mangel bestehen.   <p> Bei keinem anderen Bundesligisten, bei dem die Münchener mindestens fünf Mal zu Besuch waren, sind sie so erfolgreich wie bei Partien gegen die Rheinhessen gewesen — elf Siege aus den letzten fünfzehn Auswärtsspielen! <p>  Das Schicksal von Greuther fürth und dem KSC sollte den Nürnbergern somit zugleich eine Warnung sein, dass trotz der günstigen Ausgangsposition noch überhaupt nichts in Sack und Tüten ist — zumal sich die gescheiterten Vorgänger in ihren Hinspielen sogar deutlich vielversprechender präsentierten.  <p> Eine (unerwartete) Niederlage daheim gegen Freiburg kann die Stimmung nämlich schnell zum Kippen bringen.  </pre>


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<pre> Doch das war nicht die einzige (aber die schlimmste) Hiobsbotschaft, die Weinzierl unter der Woche erreicht hat.  <p> Obwohl die Sachsen im Herbst noch zu den stärksten Teams der Liga gehörten, konnten sie in der Rückrunde nur selten überzeugen.  <p>  Infolge der offenbar nicht reparablen Auswärtsproblematik sieht sich der Sport-Club in einem scheinbar unauflösbaren Dilemma gefangen. Die daheim meist eingefahrenen Punktgewinne werden auf Dauer nämlich nicht reichen, um die regelmäßigen Debakel in den gegnerischen Stadien zu kompensieren. <p>  „Ich freue mich jetzt ganz einfach über den Derbysieg, denn in einer Woche fragt niemand mehr, wie er zustande gekommen ist“, so der Schweizer, der vor allem mit Halbzeit zwei nicht zufrieden war. „Wir haben gewonnen, aber nicht brilliert“, brachte es Schmidt auf den Punkt.  <p> Angesichts eines schlussendlich zu konstatierenden Chancenverhältnisses von 8:2 ist es schließlich einfach nur bitter, dass der rheinische Rivale einen 2:1-Erfolg bejubelte — zumal sich Köln bis zum etwas zufälligen Ausgleich gar nicht so recht für das Punkten zu interessieren schien.  </pre>


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